Historischer Rückblick auf 46 Jahre Vereinsarbeit

1963 reift unter den Filipowaern in Wien der Entschluß, einen politisch neutralen und am altheimatlichen Glauben orientierten Verein in Österreich zu gründen.

Im gleichen Jahr laufen die Sondierungsgespräche an. Maßgebende Männer wie Valentin Kupferschmidt und Prälat Dr. Anton Lepold, Martin Haas und Msgr. Mathias Johler befürworten die Vereinsgründung.

Die Proponenten geben Anfang 1965 eine Werbeschrift heraus und verschicken sie an 184 Filipowaer in Österreich. Zur Gründungsversammlung am 16.1.1965 finden sich 44 Personen im Gasthaus Passecker, Wien 2, Karmelitergasse 11, ein. Dessen Pächter ist der Filipowaer Franz Müller- Ein kleiner Raum wird fortab für 20 Jahre Vereinslokal.

Das Statut des unter dem Namen „Verein der Filipowaer Ortsgemeinschaft in Österreich“ (VFOGÖ ) behördlich genehmigten Vereins sieht, neben der Pflege der Feiern und der Geselligkeit, die Heimatforschung durch Vorträge und Schriften, die Sammlung der Daten der Landsleute und die Unterstützung der „Filipowaer Heimatbriefe“ vor.

Die erste Generalversammlung am 27.3.1965 wählt folgenden Vorstand: Ehrenobmänner Prälat Dr. Anton Lepold und Valentin Kupferschmidt, Obmann Paul Mesli, als seine Stellvertreter Schlossermeister Mathias Jesch und Lehrer Stefan Eichinger, zu Schriftführern Baumeister Josef Müller und Beamter im Ministerium Hans Mesli und zu Kassierern Kaufmann Franz Hauschka und Taxibesitzer Andreas Rack. Geistlicher Berater wird Religionsprofessor Dr. Georg Wildmann.

Der VFO beginnt seine Aktivität am 3. Oktober 1965 mit einem Lichtbildvortrag des Kongomissionars Pater Josef Thiel. Es folgt am 28.5.1966 die Kirchweihfeier anlässlich des Patroziniums der Filipowaer Kirche zu Ehren der Apostel Philipp und Jakob. Kaplan Stefan Schmidt aus Filipowa ist Zelebrant der Kirchweihmesse in der Kagraner Pfarrkirche. Im Gasthaus Fischer folgt die Tanzunterhaltung. Die Feier der „Kerweih“ gehört bis heute zu den jährlichen Standardveranstaltungen des Vereins.

Am 16. November 1966 veranstaltet der Verein erstmals vor dem Totenmal der Donauschwaben in der Kirche Maria Schmerzen im Kaasgraben, Wien 19, seine eigene Totenfeier, die vor allem auch dem Gedächtnis der 212 am 25. November 1944 Ermordeten und den weltweit Verstorbenen des verflossenen Jahres gilt. Erster Zelebrant und Prediger ist Pfarrer Franz Schreiber. Fortab findet diese Feier jedes Jahr im November statt.

Viele Landsleute, die sämtliche persönlichen Erinnerungsstücke durch Vertreibung und Lagerzeit verloren haben, zeigen groß es Interesse an dem 1937 von Jakob Leh herausgegebenen Heimatbuch „Filipovo“. Hauptsächlich durch Mundpropaganda kommen bald 200 Bezieher zusammen, die für eine fotomechanische Neuauflage als Abnehmer benötigt werden: Die erste publizistische Aktivität des Vereins, rund 450 Stück können abgesetzt werden.

Mit dem Großfest „20 Jahre neue Heimat“ eröffnet der Verein in Wien zu Pfingsten 1967 die Ära der nach einem Programm durchstilisierten Großfeste der OG Filipowa. Am Pfingstsamstag beginnt das Fest mit der Totenfeier. Das wird von nun fast stets so sein. Msgr. Mathias Johler hält die Totenrede. Es folgt die Eröffnung der Heimatausstellung. Gerettete Kleinobjekte und 500 großformatige Fotos rufen das verlorene Heimatdorf und seine Menschen in Erinnerung. Trachtenpuppen machen die Filipowaer Trachten anschaulich. Paul Mesli stellt auf Schaubildern die Ergebnisse seiner zwanzigjährigen statistischen Nachforschungen vor. Der Impuls für eine neue Identitätsfindung ist ausgelöst. Beim festlichen Amt am Pfingstsonntag konzelebrieren acht Priester aus Filipowa. Die Festrede vor rund 1000 Teilnehmern hält Dr. Valentin Eichinger, praktischer Arzt in Graz. „Wir kamen verbittert, misstrauisch, enttäuscht, aber wir fühlten keinen Hass . Wir sind keine Störenfriede..!“.

Philipp Teppert setzt mit seinem Vergebungsappell das Richtmaß der Filipowaer „Einigungspolitik“: „Ich danke dem Herrgott, dass er mir verziehen hat und bitte, dass die, die noch nicht vergeben haben, vergeben mögen.“

Dieses Fest ist in mehrfacher Hinsicht bedeutsam. Es stärkt das Selbstbewusstsein der ungewöhnlich weitzerstreut lebenden Filipowaer.

Es gibt einen entscheidenden Anstoß, sich der eigenen Identität als Donauschwaben und Filipowaer neu bewusst zu werden, etwa in dem Sinne: Wir sind Österreicher, Deutsche, Amerikaner usw. mit einem Filipowaer Einschlag.

Die Festdevise des 2. Großtreffens lautet „25 Jahre neue Heimat“. Am 12. August 1972 reisen aus neun Ländern rund 1400 Personen an, wohl die Hälfte der damals lebenden gebürtigen Filipowaer. Es vereinigt die größte Zahl der Filipowaer in der Nachkriegszeit. Das Fest kulminiert in der Trachtenhochzeit, die mit dem Festamt verbunden ist. 28 Trachtenpaare, davon 22 in Filipowaer Tracht, begleiten das Brautpaar. Acht Priester aus Filipowa konzelebrieren, ein allerletztes Mal in dieser Anzahl, wie es sich später erweisen soll.

1973 legt Paul Mesli seine Obmannschaft zurück. Neuer Obmann wird Andreas Rack. Paul Mesli bleibt bis zu seinem Tode 1995 Ehrenobmann.

Als weitere erfolgreiche Aktivität der 70er Jahre erweisen sich die Ausstellung des Filipowaer Hochzeitszuges bei der Fremdenverkehrsmesse 1973 in Wels, die Errichtung der Filipowaer Vitrine im Burgmuseum von Wels, der Patenstadt der Donauschwaben in Österreich, ferner der Beitrag zur Errichtung der Gedächtniskapelle in Bad Niedernau und die seit 1978 organisierte Autobusreise zur jährlichen Gelöbniswallfahrt nach Altötting.

Mit den achtziger Jahren bürgert sich das nachmittägliche zwanglose Treffen im Vereinslokal am ersten Sonntag jeden Monats ein, wobei die anfallenden Geburtstage gefeiert werden. Bis heute hält sich diese „Vrzäählrunde“ und wirkt positiv gegen die emotionale Vereinsamung der „Alten“.

Seit 1983 unterstützt der Verein die Bemühungen der beiden Filipowaer Schönstatt-Marienschwestern Sr. Aquila Pertschy und Sr. Hilga Jack, eine Donauschwaben-Wallfahrt auf den Kahlenberg bei Wien zu organisieren. Etwa 200 Teilnehmer kommen seit damals jährlich im September auf den Kahlenberg.

Die Totengedenkfeier im November 1984 gilt besonders dem 40. Jahrestag der Ermordung der 212 Filipowaer Männer/Buben in der Nacht des 25. November 1944. Pfarrer Pfuhl hält in Konzelebration mit drei Filipowaer Priestern in der Kirche Maria Schmerzen die Hl. Messe, die ungewöhnlich zahlreich - etwa 260 Personen - besucht ist. Auch die anschließende „weltliche Gedenkfeier“ mit ausgestellter Bilddokumentation der Opfer, den Liedern Wendelin Hauschkas und der Gedenkreden von Dr. Georg Wildmann hinterlässt einen starken Eindruck.

Die Gedenkfeier „Vierzig Jahre Vertreibung - Zwanzig Jahre Heimatverein“, zu der der VFO für das Pfingstfest 1985 einlädt und die 800 Teilnehmer vereint, ist wohl die eindrucksvollste und inhaltsreichste Veranstaltung der gesamten Vereinsgeschichte. Es lebt nicht nur aus der Wiedersehensfreude, es lebt auch aus der mobilisierenden Kraft der Emotionen, die die öffentliche Diskussion über den 40. Jahrestag des Kriegsendes und der Vertreibung weckt - all das macht dieses Treffen im Kolpinghaus (Gumpendorfer Straße, Wien) unvergleichlich.

Msgr. Josef Eichinger erstellt die Totenfeier mit Liedermacher Manfred Porsch, beim Pfingstamt konzelebrieren sechs Filipowaer Priester und Sopranistin Elisabeth Haumann singt aus dem altheimatlichen Liedgut. Franz Schreiber appelliert in seiner Predigt; „Löscht den Geist nicht aus“ und Dr. Georg Wildmann fragt in der Festrede, wie Schuld und Heimatverlust bewältigt werden könnten.

Dieses Großtreffen leitet die Hochperiode des ortsgemeinschaftlichen Lebens ein, die sich über die Großtreffen 1987 in Leutenbach, den „Kulturtag“ 1988 in Sindelfingen sowie die weiteren Großtreffen 1989 in Deidesheim, 1991 in Leonding und 1993 in Putzbrunn/München erstreckt. Es ist dies die „Drangperiode“ der Selbstdarstellung der Österreicher. Deutschen, Amerikaner, Ungarn usw. mit dem unverkennbaren Filipowaer Einschlag, die zu Pfingsten 1995 unter der Devise „50 Jahre Vertreibung - 30 Jahre Heimatverein“ in Wien nochmals ein „Gipfelereignis“ erfahren soll.

Im Juni 1989 übernimmt der Verein auf Wunsch Paul Meslis, des bisherigen Herausgebers der Filipowaer Heimatbriefe, mit Nr. 38 die Funktion des Eigentümers, Verlegers sowie Herausgebers. Die Heimatbriefe existieren seit 1961 und sind mit ihren weit über 5000 Druckseiten das eigentliche Organ gewesen, das die Filipowaer bislang zusammengehalten hat.

1989 bringt auch eine Neuerung: die jährliche Adventfeier mit anschließender „Kiechla“-Jause.

Am 4. März 1990 feiert der Verein im Rahmen der jährlichen Generalversammlung das Jubiläum „25 Jahre VFO i.Ö.“. Von den 44 Gründungsmitgliedern sind 17 verstorben. Beeindruckend der Überblick über die Tätigkeit nebst dem schon genannten:

Über 100.000 Schilling wurden für heimatfördernde Zwecke an diverse Institute vergeben. In über 300 Fällen konnte der Verein behilflich sein bei der Beschaffung von Dokumenten und Flüchtlingsausweisen.

Der Verein besitzt mehr als 50 Stunden Filmmaterial über die Filipowaer Veranstaltungen.

Mit einem besonderen Erfolg startet der Verein in die 90er-Jahre, als er in Zusammenarbeit mit dem Wiener Schwabenverein im Oktober 1990 den „Filipowaer Film“, den Heinrich Eich, Deutschland, hergestellt hat, vor fünf hundert Personen zur Aufführung bringt. Die Wirkung ist so nachhaltig, dass der Verein mehr als hundert Kassetten des Films in Österreich verschicken kann.

Am 19. November 1994 gibt der Verein der jährlichen Totenfeier eine besondere Note: es sind 50 Jahre seit der Ermordung der 212 Filipowaer Männer. Der geistliche Berater des Vereins, Prälat Mag. Josef Eichinger, sorgt für die Schautafeln mit den Porträts der Opfer und umreißt beim Gottesdienst in seinem geistlichen Gedenkwort das Ereignis.

Dr. Georg Wildmann legt beim anschließenden Beisammensein eindringlich dar, dass es auch für die Vertreiberseite keine gute Zukunft geben könne ohne die Aufarbeitung der Schuld der Vergangenheit.

Unter dem Motto: 50 Jahre Vertreibung – 50 Jahre neue Heimat mit über 650 Besuchern fand im Jahr 1995 das letzte Großtreffen in Wien statt. Prälat Mag. Josef Eichinger sagte am Schluss der Totenfeier:“ Und für die Erinnerung unserer Feinde wollen wir nicht mehr ihre Opfer, nicht mehr ihr Alpdruck sein, vielmehr ihre Hilfe, dass sie von der Raserei ablassen.“

In der Festpredigt am Sonntag spricht er: “Wir haben die Saat der Polarisierung, der Intoleranz, der Gewalt und der Gegengewalt erlebt. Wir haben erlebt, was das Schüren von Feindseligkeiten und Zwietracht bewirkt, wir haben die Folgen des ideologischen Machtrausches und wütender Rache erlebt. Wir sind Zeitzeugen. Gerade wir wissen: Es ist höchste Zeit zur Wende!“ Und Lm. Jakob Werner meinte am Schluss seiner Festrede:“ Wir sind keine Revanchisten, aber wir halten die 40

Forderung nach moralischer Rehabilitierung aufrecht!“. Bei diesem Treffen gab es auch ein gelungenes Treffen der Nachfolgegeneration!

Fixpunkte der Filipowaer Vereinsarbeit sind:

  • Treffen der Filipowaer am 1.Sonntag im Monat
  • Kerweih oder Großtreffen
  • Jährliche Gelöbniswallfahrt nach Altötting
  • Totengedenken um den 25.Nov. in der Kaasgrabenkirche
  • Adventfeier am 1.Sonntag im Dezember
  • Filipowaer Heimatbrief (Versand, Buchhaltung)

Auf Initiative der Nachfolgegeneration (Angela Pauer) wurde im Oktober 1996 eine Busfahrt nach Ungarn durchgeführt. Hajos ein ehemaliges Donauschwabendorf war das erste Ziel Pferdepuszta, Kalocsa (Paprikamuseum)und Baja waren die anderen Schwerpunkte dieser Reise.

Fahrten zu verschiedenen Anlässen wie Salzburger Advent, Wallfahrt nach Maria Kement in Ungarn, Altötting, Treffen in Deidesheim (Deutschland), in Linz und Chieming, Fischgulasch in Graz mit den Donauschwaben in der Steiermark werden neben den bekannten Fixpunkten der Vereinsarbeit, organisiert.

Seit der Eröffnung des Kulturzentrums „HAUS DER HEIMAT“ in 1030 Wien, Steingasse 25 im Jahr 1996 hat der Verein der Filipowaer Ortsgemeinschaft in Österreich im 3.Stock ein neues Zuhause!

Obmann Andreas Rack stellt im Oktober 2001 aus Altersgründen sein Amt zur Verfügung. Er wird zum Ehrenobmann des Vereines auf Lebenszeit gewählt. Im neuen Vorstand sind:

Stefan Eichinger, Theresia Gauß, Angela Gruber, Gabi Zöhrer, Adam Pertschy, Jakob Schanz, Susanne Pramberger. Religiöser Berater: Präl. Mag. Josef Eichinger; Kulturreferent: Dr. Georg Widmann

Das neue Team verspricht, die bewährte Arbeit fortzusetzen und ersucht um Zeit für die Einarbeitung, denn neue Herausforderungen stehen an:

  • Gedenkstätte Filipowaer Friedhof
  • Gedenkstätte Heuwiese

Mit dem Ziel, Gedenkstätten errichten zu können beauftragt die ARGE Filipowa Michael Eisele (Leiter des Teams), Prälat Mag. Josef Eichinger, Michael Keller und Stefan Eichinger mit den Gemeinden Backi Gracac und Odžaci Kontakt aufzunehmen. Nach dem plötzlichen Tod von Michael Eisele wird ein neues Team gebildet: Hans Hönisch (Leiter), Prälat Mag. Josef Eichinger, Michael Keller und Stefan Eichinger führen künftig die Gespräche.

Die Vereinsarbeit geht parallel dazu wie gewohnt weiter. Höhepunkte in den nächsten Jahren waren:

  • Kerweih 2002 in Wien – Kagran
  • Fahrt zur Einweihung des Kreuzes in Gakowa am 22. Mai 2004.
  • Prälat Mag. Josef Eichinger segnet die Gedenkstätte und die Gräber
  • Goldenes Priesterjubiläum von Prälat Mag. Josef Eichinger 2004
  • Prälat Mag. Josef Eichinger „Ein Achtziger“ 2007

Das Gedenkstättenteam hat bei den Gesprächen 2005 Erfolg. Eine Gedenkstätte auf dem Friedhof in Filipowa an der Stelle der früheren Kapelle darf errichtet werden. Am 21. Juni 2008 wurde die Gedenkstätte durch Prälat Mag. Josef Eichinger eingesegnet. Aus Wien kamen zwei Busse mit 96 Teilnehmern. Deren Organisation und Betreuung lag in den Händen von Angela Pauer!

Nach der Einweihung der Gedenkstätte in Filipowa kam auch Bewegung in die Frage der Heuwiese. Landsmann Stefan Schmidt stellte aus privater Initiative ein Holzkreuz auf der Heuwiese auf, welches auf die 212 Männer vom 25. November 1944 hinwies. Weiters erschien von ihm ein entsprechender Bericht in einer auflagenstarken Zeitung der Vojvodina. Durch Unterstützung der Hodschager Landsleute Peter Blaha, Stevan Miller und Antun Kammerer wurden nun bei der Busfahrt 2010 Prälat Mag. Josef Eichinger und Obmann Stefan Eichinger zu Verhandlungen in die Gemeinde Odžaci eingeladen. Sie wurden begleitet von Dechant Jakob Pfeifer, Antun Kammerer, Stevan Miller und Peter Reiss-Eichinger. Bürgermeister Predrag Cvetanović und Vize Bgm Dr. Djordje Bogdanović zeigten große Bereitschaft und Entschlossenheit, die Frage eines Denkmals auf der Heuwiese rasch und dauerhaft zu lösen. Das Verhandlungsteam für Filipowa freute sich nachher, dass ein gangbarer Weg mit dem Grundbesitzer, der örtlichen Agrargenossenschaft, gefunden werden konnte. Im Rahmen eines Grundstückstausches mit der Pfarre Odžaci steht das Denkmal nun auf kirchlichem Boden.

Besonderer Dank gilt dem Verhandlungsteam des Vereines, Prälat Mag. Josef Eichinger und Obmann Stefan Eichinger sowie dem Hodschager Landsmann Peter Blaha. Ebenso sei er gerichtet an die Landsleute Dechant Jakob Pfeifer, sowie Stevan Miller und Antun Kammerer vom „Deutschen Verein in Odžaci“, die mit Ihrer Arbeit vor Ort großen Anteil am Gelingen hatten!

Die Umsetzung des Vorhabens liegt (wie auch bei der Gedenkstätte in Filipowa) in den Händen der ARGE Filipowa und des von ihr gebildeten Projektteams. Am 17. Juni 2011 wird die Gedenkstätte nun eingeweiht.

Das elektronische Buch und das Internet beherrschen die Medien und sind auch im Blickpunkt unserer Nachfolgegenerationen. Bereits im Jahr 2009 begann nun der Verein der Filipowaer Ortsgemeinschaft in Österreich mit der Digitalisierung der Filipowaer Bildbände. Damit soll die Erinnerung an Filipowa auch in der Zukunft lebendig bleiben. Rechtzeitig zur Einsegnung der Gedenkstätte 2011 wurde die Digitalisierung von über 2.000 Seiten abgeschlossen und mit Unterstützung von Dr. Peter Eichinger eine DVD mit mit folgendem Inhalt herausgegeben:

  • Bildbände 1 – 8
  • Ortssippenbuch
  • Heimatbrief Sondernummer 2010
  • Heimatblätter aus den Jahren 1937/38

Diese DVD kann nun um € 10,- beim Verein erworben werden. Noch heuer werden diese Werke auf der erneuerten Homepage des Vereines der Filipowaer Ortsgemeinschaft in Österreich im Internet zugänglich gemacht.

Der Verein zählt zum 31. Mai 2011 insgesamt 174 Mitglieder. Seine Vorstandsmitglieder sind Stefan Eichinger, Prälat Mag. Josef Eichinger, Adam Pertschy, Elisabeth Breibert, Angela Pauer, Susanne Pramberger und Elisabeth Schanz.

Der Verein lebt also, und wenn sein Obmann und der Vorstand Solidarität und Hilfe erfahren, werden ihm gewiss noch manche Jahre rüstige Aktivität zum Wohl der Landsleute beschieden sein.

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